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Karma...

Das Wort ‚Karma’ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet `Handlung, Tat´. Es bedeutet, dass sämtliche Taten eines Menschen zu ihm zurückkommen. Dabei wird nicht unterschieden, ob es sich um etwas sog. Negatives oder Positives handelt, denn das Universum kennt solche Unterteilungen nicht. Es funktioniert eher nach dem Prinzip: `Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.´ Möchte ich also von meinen Mitmenschen auf eine bestimmte Weise (egal welche) behandelt werden, brauche ich ihnen nur genauso entgegentreten.

Bei den Auswirkungen ist zu beachten: Zum einen kommt eine karmische Reaktion in genau der Stärke zum Verursacher zurück, in der sie begangen wurde, zum anderen verzögert sich der Reaktionszeitpunkt mit Zunahme der Größe der Tat. Bei richtig großen Aktionen ist es möglich, dass das ‚Echo’ erst in einem anderen Leben zum Handelnden zurückkehrt.

Es ist zu beobachten, dass z.B. ein gesunder Körperbereich einen äußeren Vorfall gewissermaßen ‚ruft’, wenn die karmische ‚Welle’ eingetroffen ist. Verlangt die Art der Ursache nach einer körperlichen Schädigung, die nicht durch eine von innen kommende Krankheit symbolisiert werden kann, erschafft das Überbewusstsein einen Vorfall, durch den es zu einer Verletzung, Bruch, etc. kommt, der von der Art und Intensität her genau zur Ursache passt. Somit ist dem Gesetz genüge getan, weil dem Menschen seine Handlung (Rechnung) beglichen wurde.

Durch eine Entschuldigung oder auch tiefgreifende Bitte um Vergebung kann eine Tat, ganz gleich, wie lange sie her ist, ‚entschuldigt’, also von Schuld befreit, werden. Wenn die Handlung eine relative Größe nicht überschreitet, kann der Mensch noch ziemlich einfach diesen Schritt vollziehen. Geht das Ausmaß der Tat allerdings über jene Größe hinaus, funktioniert der Weg nicht mehr, oder zumindest nur eingeschränkt, denn eine immense Gefühlsintensität, Reue und Aufrichtigkeit würde dem Täter abverlangt, die einer völligen inneren Umkehr gleichkommt. Jedoch: Durch Entschuldigung / Vergebung wird die Schuld gelöscht, aber die Handlung, die man nun mal nicht rückgängig machen kann, bleibt bestehen. Erst durch Transformation wird auch sie behoben, woraufhin die Erinnerung ihre Dramaturgie verliert, eventuell verschwinden die Bilder auch vollständig.

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