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Grundsätzlich finden sich zwei verschiedene Varianten. Die etwas seltener vorkommendere ist die klassische, also eigentliche Version. Hierbei ist der Energiekörper des Menschen durch einen traumatischen Vorfall zusammen gebrochen, woraufhin Verstorbene mit ihren feinstofflichen Körpern sich dem Menschen nähern können. Sind sie dicht genug dran (man spricht von ca. einer Armlänge Abstand vom Körper als Auraumfang) und die Person erholt sich wieder vom Trauma, schließt sich die Aura und der Verstorbene sitzt in der ‚Falle’, da die Aura für ihn undurchdringlich ist wie eine Wand. Sodann kann der Mensch aufgrund der ‚Verbackung’ der Auren Emotionen, Gedanken etc. von der Besetzung mitbekommen, die für ihn vielleicht seltsam sind. Man kann plötzlich Verhaltensweisen an den Tag legen, die ebenfalls eher ungewöhnlich sind. Kurzum, der Besuch kann sich unterschiedlich stark auswirken.

Die viel häufiger vorkommendere Version ist die der sog. Anhaftung, also im eigentlichen Sinn keine Besetzung, obwohl sie sich bis zum gewissen Grad ähnlich anfühlen und auswirken kann. Hierbei bleibt die Aura des Menschen geschlossen, die Besetzung hat also keine Möglichkeit einzudringen. Aber dadurch, dass sie sich von außen andockt, findet auch schon eine Auraverbackung statt, was einen Informationsaustausch bedeutet.

Die erstere Variante findet am ehesten zwischen zwei Menschen statt, die sich zu Lebzeiten kannten. Ist der eine gestorben, will er sich womöglich um den anderen kümmern, ihn trösten, o.ä. Die Motive sind somit in den allermeisten Fällen positiv, nur selten will jemand wirklich einem anderen schaden. Sind es Fremde, die in solch einer Form zu einem Menschen kommen, fühlen sie sich angezogen, weil derjenige irgendetwas an sich hat was ihnen gut tut. Das sind hauptsächlich Ähnlichkeiten, da sie in ihrem bemitleidenswerten Zustand irgendeinen Halt, ein Fleckchen, wo sie sich etwas wohler fühlen, suchen. Für den inkarnierten Menschen ist diese Situation somit ein Lernfeld, weil er durch die Verstärkung seiner Strukturen durch die Besetzung quasi ‚einen Wink mit dem Zaunpfahl’ erhält. Dadurch auf seine eigenen Muster hingewiesen, braucht er nun nur noch seine eigenen Themen klären, die die Besetzung angezogen haben, schon wird sie sich bei ihm nicht mehr wohl fühlen und bei der nächsten Gelegenheit verschwinden.

Die letztere Variante findet fast generell nur zwischen einander Fremden statt. Die Verstorbenen kommen auch hier zu einem, weil sie sich wohl fühlen und verstärken wiederum die eigenen Strukturen, sodass der zuvor beschriebene Zaunpfahl erneut in Anwendung ist.

Dieses Prinzip empfinde ich als ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Schöpfung stets gegenseitig hilft. Ich kann natürlich die immer wiederkehrenden ähnlichen Besetzungen (nicht dieselben, die sind ja weg!) ‚rausschmeißen’, und das Mal um Mal. Aber das ist letztlich nicht Sinn der Sache. Solange noch eine mir fremde Besetzung zu mir kommt (die bekannten zählen nicht, da sie persönliche Motive haben), habe ich etwas von ihr zu lernen, sie ist also in dem Moment mein Lehrer. Erst wenn sie von selbst geht und keine ähnlichen mehr nachkommen, habe ich ihre Lektion gelernt.

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