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Konditionierungen... Dieses Phänomen läuft bei uns unter der Bezeichnung: ‚Nonverbaler Informationsaustausch’. Das bedeutet, dass Informationen zwischen den Auren zweier Menschen ausgetauscht werden, wenn sie nur dicht genug zusammen sind (Die körperliche Distanz von ein bis zwei Metern reicht schon völlig.).Somit geschieht dieser Prozess z.B. in einem Ehebett während des Schlafes täglich, jahrein, jahraus. Um die Angelegenheit auf die Spitze zu treiben: Bis zu einem Drittel der Tagesstunden werden dafür zur Verfügung gestellt, und dazu kommt noch eine besondere Offenheit während des Schlafes gegenüber Einflüssen von außen. Das Ergebnis ist oftmals bei alten Ehepaaren zu beobachten, die, wie man so schön sagt, ‚ein Leben lang zusammen gelebt haben’. Sie haben einen Teil ihrer Individualität zu Gunsten einer umfassenden Annäherung aufgegeben, und sind sich schlicht und einfach ähnlicher geworden. Insofern ist es schon fast eine Gnade, wenn einer von beiden irgendwann anfängt zu Schnarchen: Rettung ist in Sicht, denn erfahrungsgemäss zieht der Andere früher oder später aus, sucht sich eine Schlafstätte in einem anderen Zimmer und entkommt so unwissentlich der weiteren Konditionierung. Das Material, das im Zug einer Konditionierung von einer Person zur nächsten übergeht, umfasst Emotionen, Gedanken, (körperliche) Verhaltensweisen und allgemein typische Eigenarten. Das Grundprinzip verläuft ähnlich wie bei Besetzungen: Es kommt auch hier zu einer ‚Verbackung’ der Auren, wie bei einer mathematischen Schnittmenge, woraufhin die ‚Überlappung’ in den Austausch geht. |
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