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Emotionen... Emotionen sind ein ‚fühlbares Reaktionsmuster auf Einflüsse von innen (in selteneren Fällen) und außen’. Das bedeutet, dass eine Emotion niemals aus sich selbst heraus zustande kommt, sondern stets einen Auslöser braucht. Was eigene Emotionen (vergleich dazu die Rubrik ‚Fremdstrukturen’) betrifft, so sind stets Gedanken (siehe ‚Mentalstrukturen’) oder Verknüpfungen (siehe gleichnamiger Abschnitt) die Verursacher. Das bedeutet, dass Emotionen als solche keine Ursache sind! Oftmals sind sie auch keine letztendliche Wirkung, denn sie können z.B. heftige körperliche Prozesse in Gang setzen, die dann das Endergebnis darstellen. Somit ergibt sich für die Emotionen eine Art Zitterposition, da sie weder der einen noch der anderen Fakultät angehören. Ich behaupte, dass jeder Mensch ganz genau gleich viel Angst hat, nicht mehr und nicht weniger. Sie ist nämlich sozusagen eine Alarmanlage des Systems, die das Individuum auf natürliche Weise vor Gefahren warnt. Derjenige, der nun scheinbar viel Angst hat, beherbergt eine Menge Verursacher in seinem System, die die Alarmanlage nahezu permanent auslösen. Die anderen, die als angstfrei in unserer Gesellschaft durchgehen, haben nur entsprechend weniger oder kaum Verursacher, deshalb nehmen sie eine solche Emotion kaum oder fast nie wahr. Soviel zum Bereich der Emotionen, die allesamt transformationsbedürftig sind. Darüber hinaus gibt es noch die Welt der Gefühle, die auf den ersten Blick ähnlich funktionieren. Sie tun es aber eindeutig nicht, sondern stellen einen großen Teil unserer Weisheit dar. In jenem Moment, indem wir etwas eindeutig wissen, ohne sagen zu können, woher, greifen wir auf dieses Wissen zurück, und können uns felsenfest darauf verlassen, dass es sich niemals irrt. Man kann es als ‚Bauch’, ‚Intuition’ oder ‚sechsten Sinn’ bezeichnen, all diese Formulierungen haben ihre Richtigkeit. Diese tiefliegende Weisheit ist ein Schatz, den jeder von uns birgt. Wenn wir nur darauf hören, ersparen wir uns manche Fehler und Irrwege im Leben, sondern entwickeln die Fähigkeit, die ‚Fettnäpfchen’, die auf uns warten, mit schlafwandlerischer Präzision zu umgehen. Aus diesem Grund ist die eigentliche Gefühlswelt kein Ziel für die Transformation, denn hier ist schlichtweg nichts zu tun. |
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